Am Samstag fuhren wir von Salzburg fort und Würzburg war der erste Ort. Einst kleidete sich hier in Seide der Walter von der Vogelweide. Und nach der Führung durch die Stadt die Marine macht uns wieder satt. Mit Ripperln, Bier und Frankenwein so läßt´s sich leben gut und fein.
Die Fahrt ging über Bremen weiter, die Sonne scheint, das Wetter heiter.
Der Michel schaut auf Hamburg runter der Schiffe viele sind stets munter. So fuhren wir im weiten Hafen rund, sahen Werften, Kräne, Flaggen bunt. Und die Hamburger Innenstadt für jeden was zu bieten hat.
Zu roten Felsen und schmalem Strand brachte uns das Schiff nach Helgoland. Die Wellen klein und wenig rund so war die Fahrt auch sehr gesund. Und jeder hat dann mit Bedacht ins kleine Boot es auch geschafft. Der Einkauf war so richtig toll und ganz legal vorbei am Zoll. Zurück ging´s dann in nur zwei Stund´ auch da blieb alles sehr gesund.
In Wilhelmshaven trafen wir die SACHSEN wie sie lag am Pier. Alle wollten recht genau sie sehen und schnell daher an Bord wir gehen. Diese Fregatte zu sehen ist ein Muss das sagten alle ganz zum Schluss.
Die Rundfahrt wortreich gut geleitet wurde von Teddys nett begleitet. Wir haben viel ins flache Land geschaut und wissen nun auch wie man Deiche baut.
Auf vielen Pferdekutschenwagen wir auf´s Watt hinaus uns wagen. Zu sitzen ist es sehr bequem brauchen nicht in Schlick zu geh´n. Die Insel Neuwerk war bald erreicht, der Wattenweg war immer seicht.
Vor Helgoland war einst ein Seegefecht gekämpft wurde damals gar nicht schlecht. Im Angedenken der großen Heldentat ein Ehrenmal dafür errichtet ward.
Am Freitag hieß es Abschied nehmen und mit dem Bus ging´s über Bremen ins wunderschöne Thüringer Land in dem einst Goethe seine Heimat fand. Er trank auch gern´ ein Gläschen Wein gemeinsam mir der Frau von Stein. Genauso ist´s geblieben hier bis heut´, in der Marine sind gar lust´ge Leut. Wir Salzburger waren hier zu Gast stets nette Freunde du hier hast.
Wer hat all dies für uns gemacht, der Willi hat den Plan erdacht. Zufrieden waren wir die ganze Zeit geklappt hat alles weit und breit. Wie danken für die schönen Tage aus vollem Herzen ich dies sage.
Herbert Reitter Juli 2005